Wochenbericht 3
1. Einleitung: Die faszinierende West- und Südwestküste Sardiniens
Unsere dritte Reisewoche steht ganz im Zeichen von Vielfalt und historischen Entdeckungen! Wir lassen den Norden hinter uns und schlängeln uns entlang der beeindruckenden Panoramastraße Richtung Süden. Vom farbenfrohen Bosa an den Ufern des Temo geht es über die geschichtsträchtige Sinis-Halbinsel und das idyllische Oristano weiter auf die vorgelagerte Insel Sant’Antioco. Den grandiosen Schlusspunkt dieser Etappe setzt die Inselhauptstadt Cagliari im tiefen Süden – eine Woche voller neuer Eindrücke, traumhafter E-Bike-Touren und echten Insidertipps für Wohnmobilisten.
2. Unsere BaseCamps: Oristano, Sant’Antioco & Cagliari
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BaseCamp 1 (Raum Oristano / Sinis): Camping Spinnaker
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Koordinaten: N 39˚ 54’ 13” / E 8˚ 31’ 50”
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Beschreibung: Wunderschön schattig im Pinienhain nahe dem Meer gelegen, mit direkter Anbindung an die Radwege Richtung Oristano und Sinis-Halbinsel.
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Unsere Erfahrung: Wir hatten richtig Glück: Der Platz schließt am 04.10. – exakt an dem Tag, an dem wir weiterreisen. Ein fantastisches BaseCamp für unsere Unternehmungen in der Region.
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BaseCamp 2 (Insel Sant’Antioco): Campsite Campeggi Sardi
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Koordinaten Sardi: N 39˚ 05’ 48” / E 8˚ 21’ 36” (südlich von Calasetta)
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Beschreibung: Idyllisch gelegener Platz an der Nordküste der Insel, ideal für Ausflüge nach Calasetta und Erkundungen der Küste. Der Campingplatz besticht durch seine direkte Lage zum Strand. Der herrliche Sandstrand und das kristallklare Wasser täuschen jedoch nicht darüber hinweg, dass vor allem die Sanitäreinrichtungen, vorsichtig ausgedrückt, sichtlich in die Jahre gekommen sind und sich bisher erfolgreich einer Sanierung entzogen haben. Das einzige was in diesem Sanitärbereich zeitgemäß war, war die Waschmaschine und um € 6,00 für zwei Waschgänge absolut entsprechend.
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BaseCamp 3 (Süden / Cagliari): Camperpark Cagliari
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Koordinaten: N 39˚ 12’ 37” / E 9˚ 07’ 39” –Aber Achtung: Die Koordinaten stimmen zwar, führen aber bei der Anfahrt in eine Sackgasse. Es ist besser, die Adresse, Via Stanisalao Caboni 13, einzugeben. Da gibt es bei der verwinkelten Zufahrt keine Probleme.
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Beschreibung: Tauglicher, bewachter Wohnmobilstellplatz mit allen Ver- und Entsorgungsangeboten. Perfekt gelegen, um die Hauptstadt Cagliari stressfrei ohne Wohnmobil-Gedränge in den engen Innenstadtgassen zu erkunden. Das einzige Gedränge – mit italienischer Gelassenheit – herrscht am Stellplatz selbst, denn hier wird wirklich jeder Quadratmeter ausgenutzt. Für eine Nacht absolut okay und auch die Sanitäreinrichtungen sind passend.
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3. Nennenswerte Sehenswürdigkeiten der Region
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Die bunten Fassaden & das Castello Malaspina in Bosa:
- Bosa begeistert mit seinen farbenfrohen Häusern am Fluss Temo. Der Aufstieg zur Burg Castello Malaspina (Eintritt € 5,00 p.P., öffnet um 10:00 Uhr) wird mit einem spektakulären Panoramablick über das gesamte Tal belohnt.
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Halbinsel Sinis & die antike Stadt Tharros:
- Eine naturbelassene Halbinsel mit phönizisch-römischen Ausgrabungsstätten direkt am Meer und einzigartigen Quarzsandstränden (wie Is Arutas), deren weiß-rosa Körnchen wie kleine Reiskörner schimmern.
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Ein wahrer Geheimtipp – San Salvatore di Sinis:
- Sardiniens geheimnisvolles Geisterdorf & Spaghetti-Western-Kulisse
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Die Altstadt-Juwelen Calasetta & Sant’Antioco:
- Calasetta besticht im Norden der Insel Sant’Antioco durch seine weiß gekalkten Häuser und das blaue Meer – echtes, fast griechisch anmutendes Flair! Sant Antioco hingegen, ist eine lebendige Hafenstadt, deren farbenfrohe Altstadt am Hang mit historischen Sehenswürdigkeiten wie der frühchristlichen Basilika und mystischen Tophet-Stätten begeistert. Entlang der von Palmen gesäumten Promenade und in den traditionellen Trattorien spürt man das authentische Inselleben und die tiefe Verwurzelung in maritimen Traditionen.
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Die Insel San Pietro:
- Carloforte ist ein malerisches Küstenstädtchen auf der sardischen Insel San Pietro, das für seine bunten Häuser, historischen Fischergassen und südländischen Charme bekannt ist. Da die Stadt im 18. Jahrhundert von ligurischen Korallenfischern gegründet wurde, prägen die ligurische Kultur, Sprache und die berühmte Thunfischtradition bis heute das einzigartige Lebensgefühl des Ortes.
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Die Inselhauptstadt Cagliari:
- Das historische Festungsviertel Castello, das auf einem Hügel über der Stadt thront, bietet prunkvolle Paläste, die Kathedrale Santa Maria und fantastische Aussichtsterrassen über den Golf der Engel.
4. Erkundungen abseits der BaseCamps
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Perfekter Zwischenstopp in Bosa (mit Parktipp & Warnung!):
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Beschreibung: Wir starteten schon zeitig in der Früh in Alghero. Zum Glück noch abseits des Frühverkehrs. Hat man es einmal durch Alghero geschafft, dann erwartet einen die beeindruckende Küstenstraße SP 105 und SP 49. Am frühen Vormittag erreichten wir über diese spektakuläre Panoramastraße unser Zwischenziel Bosa.
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Parken mit dem Wohnmobil: Wir standen ideal am Lungo Temo (Parcheggio Viale Pischedda / Via Unterberger, N 40° 17’ 36” / E 8° 29’ 56”). Die breiten Parkstreifen sind ideal für 7-Meter-Fahrzeuge. Von dort spaziert man über die historische Brücke Ponte Vecchio in wenigen Minuten in die Altstadt.
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Wichtiger Sicherheitshinweis: Unbedingt nur auf den gekennzeichneten Parkstreifen parken! Einige unbelehrbare Camper stehen direkt am Fluss auf dem Platz. Dieser ist ausdrücklich als Parkverbot ausgeschildert – die Polizei straft hier konsequent mit bis zu € 40,00 ab.
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E-Bike-Touren nach Oristano & zur Halbinsel Sinis:
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Beschreibung: Vom Camping Spinnaker aus ging es gemütlich mit den E-Bikes nach Oristano zum Schlendern durch die malerische Altstadt. Ein weiterer Ausflug führte uns auf die Halbinsel Sinis zu den historischen Ausgrabungsstätten und für einen herrlichen Badetag an die Quarzstrände.
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Persönlicher Eindruck: Die Fahrt vom Camping Spinnaker war überraschend gut. Wir rechneten nicht damit, dass man dort ein durchgehendes Radnetz vorfindet. Oristano selbst, besticht vorwiegend durch die Kathedrale und die Fußgängerzone. Besonders beeindruckend war aber unsere E-Bike Tour, ausgehend von Camping Spinnaker, zunächst zu den Lagunen von Cabras und weiter auf die Halbinsel Sinis mit dem Ziel Capo San Marco und die archäologische Stätte Tharros. Am Retourweg entdeckten wir zufällig auf Google Map einen wahren Geheimtipp. Dazu später.
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Insel-Erkundung auf Sant’Antioco:
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Beschreibung: Entgegen allen ursprünglichen Planungen hat es uns auf die wunderschöne Insel Sant’Antioco verschlagen. E-Bike-Tour in die charmanten Orte Sant’Antioco und Calasetta.
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Persönlicher Eindruck: Ausgehend vom Campeggi Sardi erreicht man Calasetta mit dem Bike in 15 Minuten. Nach Sant Antioco sind es 13 km die man großteils abseits von stark befahrenen und asphaltierten Straßen zurücklegt. Jeden Dienstag ist von 0730 – 1300 Uhr Wochenmarkt in Sant Antioco. Neben der auf Märkten üblich angebotenen Kleidung, bieten die Bauern auch ihre Produkte (Obst, Gemüse und typisch sardische Spezialitäten) an.
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Mit der Fähre von Calasetta auf die Insel San Pietro und nach Carloforte:
- Einen Steinwurf vom Campingplatz entfernt befindet sich der Hafen von Calasetta. Okay, Steinwurf ist etwas übertrieben, aber mit dem Bike schafft man den Weg zum Hafen in 15 Minuten. Von dort geht es mit der Fähre zum Preis von € 30,00, für zwei Erwachsene und zwei Fahrräder, in 30 Minuten auf die Insel San Pietro, wo die Fähre im Hafen von Carloforte anlegt.
- Persönlicher Eindruck: Eigentlich hatten wir diesen Ausflug nicht am Plan, aber wie sagt man: „Beim Reden kommen die Leute zusammen“. Und wenn man es zulässt, dann kommt man auch mit anderen Campern in Kontakt und wenn man interessiert ist, dann tauscht man auch seine Erfahrungen aus. So bekamen wir bei der Ankunft am Campingplatz von unseren Nachbarn diesen Tipp. Und was soll man sagen? Nach dem Tagesausflug bedankten wir uns bei unseren Nachbarn, denn es war ein besonderes Erlebnis. Carloforte hat einen besonderen Flair und unweit von dieser schönen Hafenstadt erreicht man mit den Bike die schönsten Strände.
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Sightseeing & Altstadtbummel in Cagliari:
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Beschreibung: Erkundung der Hauptstadt vom Camperpark Cagliari aus. Spaziergang durch das historische Castello-Viertel, Genuss der lebendigen Atmosphäre und Ausblick vom Bastione di Saint Remy.
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Persönlicher Eindruck: Vom Camper Park aus, sind alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar. Außerdem bekommt man bei der Ankunft einen Stadtplan mit einer kurzen Einweisung der Hot Spots. Heute, Mittwoch, war in der Markthalle Hochbetrieb. Man konnte von Obst über Gemüse, Fisch, Fleisch. Oliven und Käse nur das Beste kaufen. Wir beschränkten uns allerdings auf eine Auswahl handgemachter Pasta.
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Unser Geheimtipp in dieser Woche!
San Salvatore di Sinis: Sardiniens geheimnisvolles Geisterdorf & Spaghetti-Western-Kulisse
Du planst einen Trip nach Sardinien und suchst nach echten Geheimtipps abseits der überfüllten Strände? Dann gehört San Salvatore di Sinis ganz oben auf deine Reiseliste. Das kleine Dorf auf der Sinis-Halbinsel nahe Cabras fasziniert durch eine einzigartige Mischung aus mystischem Wasserkult, verlassener Western-Atmosphäre und jahrhundertealter Tradition.
1. Das Geisterdorf der „Cumbessias“
Die meiste Zeit des Jahres wirkt San Salvatore di Sinis wie ausgestorben. Die schlichten, erdfarbenen Häuschen – Cumbessias genannt – wurden im 17. Jahrhundert erbaut. Sie dienten als temporäre Unterkünfte für Pilger. Da der Ort außer zu Festzeiten unbewohnt ist, versprüht er das faszinierende Flair eines echten Geisterdorfs.
2. Das unterirdische Hypogäum: 3.000 Jahre Geschichte
Das Herzstück des Ortes liegt tief unter der Erde. Unter der kleinen Kirche San Salvatore verbirgt sich das Ipogeo di San Salvatore, ein antikes Brunnenheiligtum. Tickets gibt es im Touristbüro – wohl das einzige Gebäude, das mit Leben befüllt ist.
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Bronzezeit: Schon die Nuraghen-Kultur nutzte die Quelle für ihren Wasserkult.
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Antike: Phönizier, Punier und Römer nutzten das Heiligtum weiter – die Römer weihten es dem Gott Hercules Soter.
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Inschriften: An den unterirdischen Wänden sind bis heute römische Zeichnungen, antike Inschriften und sogar arabische Graffiti sichtbar.
3. Hollywood auf Sardinien: Kulisse für Spaghetti-Western
Beim Schlendern durch die staubigen Straßen mag dir manches bekannt vorkommen: In den 1960er- und 1970er-Jahren entdeckten italienische Filmemacher den Ort für sich. San Salvatore di Sinis wurde zur Filmkulisse für zahlreiche Spaghetti-Western (u. a. Garter Colt). Die Häuser verwandelten sich damals in Saloons, Gefängnisse und mexikanische Cantinas.
4. Die Corsa degli Scalzi: Tradition im September
Jedes Jahr am ersten Wochenende im September erwacht das Dorf schlagartig zum Leben. Bei der Corsa degli Scalzi („Lauf der Barfüßigen“) tragen hunderte weiß gekleidete, barfüßige Männer die Statue des Heiligen Salvatore in einer spektakulären Prozession von Cabras nach San Salvatore. Das Fest geht auf die Abwehr von Piratenüberfällen im 17. Jahrhundert zurück.
Unser Highlight der Woche
Tagesausflug auf die Insel San Pietro & das ligurische Juwel Carloforte
Obwohl die Zwischenstopps in Oristano, die Erkundungen auf Sant’Antioco und der Trubel in der Hauptstadt Cagliari extrem erlebnisreich waren, hat ein ganz bestimmter Ort in dieser Woche unser Herz im Sturm erobert: der Tagesausflug von Calasetta hinüber auf die Nachbarinsel San Pietro nach Carloforte!
Schon die kurze Fährüberfahrt von Calasetta nach Carloforte fühlte sich wie eine kleine Reise in eine andere Welt an. Carloforte selbst präsentiert sich als absolut malerisches Küstenstädtchen mit ganz besonderem Charme: Hier trifft sardische Gelassenheit auf spürbare ligurische Wurzeln, was sich nicht nur in der Architektur, sondern auch in den engen, liebevoll gepflegten Gassen zeigt.
Besonders begeistert hat uns die herrliche Ruhe abseits des Massentourismus. Mit den E-Bikes lässt sich die Insel traumhaft erkunden: Versteckte, kristallklare Buchten mit türkisblauem Wasser, raue Steilküsten und eine wunderbar entspannte Atmosphäre haben diesen Ausflug zu unserem absoluten Lieblingsmoment der 3. Reisewoche gemacht.
Eindrücke
Unser Fazit der Woche
Von bunten Gassen in Bosa über geheimnisvolle Kulturdenkmäler bis hin zum Inselglück in Carloforte: Der Süden und Südwesten Sardiniens begeistert mit unberührter Vielfalt und entspanntem Wohnmobil-Komfort!“
Unsere dritte Reisewoche mit „Peppo“ stand ganz im Zeichen wunderbarer Entdeckungen und gelebter Spontanität. Der Auftakt mit unserem Frühaufsteher-Stopp im malerischen Bosa hat sich voll ausgezahlt – inklusive wertvoller Erkenntnisse zum richtigen Parken am Fluss Temo. Über überraschend gut ausgebaute Radwege ging es mit den E-Bikes von unserem toll gelegenen Camping Spinnaker aus zur geschichtsträchtigen Halbinsel Sinis, den glitzernden Quarzstränden und dem faszinierenden Spaghetti-Western-Geisterdorf San Salvatore di Sinis.
Auch die Routenentscheidung Richtung Sant’Antioco bescherte uns unvergessliche Momente. Allen voran der spontane Tipp unserer Camping-Nachbarn für die Fährüberfahrt von Calasetta hinüber auf die Insel San Pietro. Das ligurische Juwel Carloforte mit seinen traumhaften Buchten und der entspannten Atmosphäre abseits des Massentourismus wurde zum absoluten Kronjuwel unserer Reise.
Den krönenden Abschluss bildete der Trubel in der Inselhauptstadt Cagliari, wo wir vom ideal gelegenen Camperpark Cagliari aus das historische Castello-Viertel und die lebendige Markthalle zu Fuß erkunden konnten. Trotz in die Jahre gekommener Sanitäranlagen oder enger Stellplätze zeigt sich, wer mit dem Wohnmobil flexibel bleibt und ins Gespräch kommt, erlebt das authentische Sardinien von seiner schönsten Seite.
Wir lassen die Küsten hinter uns und freuen uns riesig auf Woche 4 und die raue Natur der Hochebene!
Wie geht es weiter?
Wenn es nach dem groben Plan geht, den wir bis jetzt auch nicht immer eingehalten haben, dann fahren wir nun ins Landesinnere (Barumini) zu den Wildpferden und weiter nach Orgosolo, bevor es wieder an die Ostküste geht. Aber wie gesagt, der Weg ist das Ziel und auch das Wetter wird unsere Reiseroute mitbestimmen.
Mehr dazu, dann in der 4. Reisewoche
Leistungsübersicht
Insgesamt gefahrene Kilometer: 1.340 km
Alghero – Oristano: 118 km
Oristano – Sant Antioco: 155 km
Sant Antioco – Cagliari: 114 km
Campingplätze
Camping Spinnaker: € 95,70 für 3 Nächte all inclusive
Camping Sadri La Salina: € 108,00 für 3 Nächte all inclusive
Camper Park Cagliari: € 36,00 für eine Nacht inkl. Strom
Ticketpreise
Fähre von Calasetta nach Carloforte: € 30,00 für 2 Erwachsene und 2 Fahrräder (hin- und retour)







































Bin wieder fasziniert von der Beschreibung und den Fotos. Weiterhin eine schöne Reise.
Hallo wieder tolle Bilder die auch einige Erinnerungen wach geküsst haben und vor allem sehr viele interessante Informationen! Nur weiter so! Liebe Grüße Veli u.Gerhard
Hallo Veli und Gerhard! Vielen herzlichen Dank für euer Interesse und Feedback. LG Manuela&Othmar
Danke liebe Doris und lieber Werner! LG Manuela&Othmar
Wunderbare tolle Bilder wünschen euch gute Reise LG
Wir gratulieren Euch zu diesem ausführlichen Bericht man reist richtig mit an die schönsten Orte Sardiniens, man freut sich schon auf den nächsten Bericht.
Wir wünschen Euch weiterhin viele „Magic Moments“ in bella Sardegna + auch dolce far niente.
Gute Weiterfahrt toi toi toi Brigitta + Toni 🇨🇭
Liebe Brigitta und lieber Toni! Vielen Dank für eure Interesse und euer Feedback. Ja, wir genießen diese Reise wirklich. LG Manuela&Othmar
Hallo ihr lieben 💗 wieder sehr tolle Eindrücke ☀️ wie ich sehe geht es euch blendend. Wünschen euch weiterhin viel Spaß und alles Gute 🤞 Lg von uns 😘
Hallo Hansi, ja, es geht uns wirklich sehr gut und wir genießen diese Tour. Danke für Dein Feedback. Wenn wir zu Hause sind, wird es wieder Zeit für die 99er Spiele 🙂 LG Manuela&Othmar