Das große Finale
Rückblick, Zahlen & Fazit unserer Frühjahrstour 2026
Hinter uns liegen unglaubliche Wochen voller Abenteuer. Nach unserem wunderschönen Familienbesuch in der Schweiz haben wir auf dem Heimweg noch einen ehemaligen Kameraden in Absam (Tirol) besucht. Trotz des dichten Reiseverkehrs zum Finale sind wir nun wieder glücklich und wohlbehalten in Graz angekommen.
Vom 18.04.2026 bis 27.05.2026 waren wir durchgehend „on tour“. Es ist an der Zeit, die Reifen abzukühlen, Bilanz zu ziehen und diese unvergessliche Reise in unserem großen Fazit zusammenzufassen.
Unsere Route
5 Länder und 22 Städte im Überblick
Auf unserer rund 3.600 Kilometer langen Reise haben wir insgesamt 5 Länder (Deutschland, Luxemburg, Belgien, die Niederlande und die Schweiz) durchquert, auf 13 verschiedenen Campingplätzen übernachtet und stolze 22 Städte besichtigt. Hier ist unser Routen-Protokoll:
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Rosenheim (DE): Auf den Spuren der Rosenheim-Cops.
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Rothenburg ob der Tauber (DE): Romantik pur im Mittelalter.
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Trier (DE): Römische Geschichte hautnah.
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Luxemburg Stadt (LUX): Offiziell unsere absolute Lieblingsstadt!
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Antwerpen & Gent (BE): Beeindruckende Architektur und belgischer Charme.
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Zeeland (NL): Mehrere Tage Meeresluft schnuppern in Middelburg, Domburg, Westkapelle und Veere.
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Den Haag & Umgebung (NL): Kultur, Großstadt-Flair und Küste perfekt vereint mit Ausflügen nach Rotterdam und Scheveningen.
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Keukenhof & Umgebung (NL): Die gewaltige Tulpenblüte in Lisse und die idyllische Küste in Noordwijk.
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Amsterdam (NL): Das pulsierende Grachtenparadies.
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Hoorn & Alkmaar (NL): Maritimes Holland wie aus dem Bilderbuch.
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Münster (DE): Fahrradhauptstadt und Tatort-Kulisse.
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Koblenz (DE): Wo Vater Rhein auf Mutter Mosel trifft.
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Baden-Baden (DE): Mondänes UNESCO-Welterbe.
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Reinach (CH) & Absam (AT): Herzliche Familien- und Kameradenbesuche zum Abschluss.
Camping-Alltag
Base-Camps, E-Bikes und die App Park4Night
Unsere Taktik hat sich auch diesmal voll ausgezahlt: Wir haben strategische Base-Camps errichtet und von dort aus die Regionen erkundet. Die Masse unserer Sightseeingtouren absolvierten wir absolut flexibel mit den E-Bikes. Spielte das Wetter einmal nicht mit (besonders in den Niederlanden), sind wir auf die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen. Unser Fazit dazu: Die holländischen Öffis sind vorzüglich organisiert und funktionieren perfekt!
Bei der Platzsuche haben wir uns fast ausschließlich auf die App Park4Night verlassen und wurden nicht enttäuscht. Wir haben durchwegs sehr gepflegte und tolle Campingplätze vorgefunden – denn wie treue Leser unseres Reiseblogs wissen: Wir sind absolut keine Freunde von sporadischen Stellplätzen oder dem freien Stehen.
Zwischensaison & Nebenkosten im Fokus
Da wir uns teilweise in der Zwischensaison bewegten, konnten wir die Vorteile unserer ACSI-Mitgliedschaft leider nicht immer nutzen, wodurch manche Plätze etwas teurer waren.
Aufgefallen ist uns ein neuer Trend: Immer mehr Plätze verlangen Extra-Gebühren für das Duschen (Duschmarken von 0,50 € bis 1,60 € für 5 Minuten p.P.). Auch beim Strom wird zunehmend verbrauchsabhängig abgerechnet. Unsere ehrliche Meinung dazu? Der Mensch verscherzt sich gewisse Dinge oft selbst. Wer auf Plätzen mit Pauschalpreisen das Trinkwasser endlos laufen lässt oder im Wohnmobil gleichzeitig Elektrogrill, Klimaanlage, Kaffeemaschine und E-Bike-Lader aktiviert, zwingt die Betreiber zum Umdenken. Ressourcenschonung tut uns allen gut!
Wetter, Gas & Treibstoffkosten unter der Lupe
Vor der Reise hatten wir aufgrund der geopolitischen Lage Sorge wegen explodierender Spritpreise. Überraschung: Am Ende schlug der Diesel gar nicht so wild zu Buche! Das lag zum einen am hervorragenden Durchschnittsverbrauch unseres „Peppo“ von nur 10,6 Litern auf 100 km, zum anderen an unserer Taktik. In den teuren Niederlanden (wo der Liter Diesel bei sportlichen 2,40 € lag) mussten wir dank unseres großen Tanks kein einziges Mal tanken.
Das Wetter an der Nordsee war für die Jahreszeit durchwegs schön, wenn auch empfindlich kalt. Der ständige, schneidende Wind forderte gute Kleidung und unsere Gasheizung. Mit unseren zwei 10-kg-Leichtgasflaschen sind wir jedoch perfekt über die Runden gekommen.
Das dicke Ende auf der Waage
Ein teures Souvenir kurz vor Graz
Die Verkehrsverhältnisse waren über die gesamte Tour hinweg gnädig – wir kamen weitestgehend staufrei durch und waren dank vorab recherchierter Mautsysteme bestens vorbereitet. Doch ca. 45 Kilometer vor dem Ziel in Graz passierte es: Auf der Pyhrnautobahn (A9) kurz vor dem Knoten St. Michael wurden wir von einem Polizei-Motorrad eingeholt und direkt auf die Brückenwaage gelotst.
Wir rollten tiefenentspannt auf die Waage – bis der Blick auf die Anzeige die Gemütslage schlagartig änderte: 3.660 kg! Definitiv überladen.
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Die Quittung: Das Urlaubsbudget wurde an Ort und Stelle – und Dank einer Toleranz von 4% – nur um 80,00 € erleichtert.
Hier rächte sich das höhere Eigengewicht unseres neuen Linnepe-Lastenträgers in Kombination mit einem randvollen Wasser- und Dieseltank etc. Zu Hause angekommen, wartete dann auch noch ein offizielles „Empfehlungsschreiben“ der Polizeidirektion Rheinland-Pfalz auf uns: Eine Verwarnung über 20,00 € wegen 87 km/h in einer 80er-Zone.
Unsere Lehre für die Zukunft
Beim Beladen wird künftig genauer kalkuliert (und mit weniger Wasser losgefahren) und beim Fahren noch akribischer auf Radarkontrollen geachtet! Auch das gehört zum echten Camper-Leben dazu.
Das Fazit unserer Frühjahrstour 2026
Trotz „Knöllchen“ und Waage-Schock: Diese Reise war einfach fantastisch. Die unzähligen Erfahrungen, die grandiosen Landschaften und die bleibenden Erinnerungen kann uns niemand mehr nehmen. Wenn wir diese Erlebnisse hier auf unserem Wohnmobil-Reiseblog mit euch teilen und der eine oder andere wertvolle Tipps für seinen eigenen Campingurlaub in Europa mitnehmen kann, freut uns das umso mehr!
Nach der Tour ist vor der Tour: „Peppo“ steht gewaschen auf seinem Platz und scharrt schon wieder mit den Reifen. In wenigen Tagen geht es bereits weiter! Diesmal wird es ein zweiwöchiger Kurztrip, der uns nach Wien, Bratislava, Budapest und an den Plattensee führen wird.
Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher unserer Homepage, die uns virtuell so treu begleitet haben. Schaut bald wieder rein unter www.peppoontour.com/Kurztrips – das nächste Abenteuer wartet schon!
Leistungsübersicht
Kilometerleistung
- Gesamtkilometer: 3.584 km
Kraftstoff und Betriebsmittel
- Diesel: 371,82 lt
- Durchschnittsverbrauch: 10,60 lt
- AdBlue: 10 lt
- Gesamt: € 683,83
Mautgebühren
- Autobahn-, Straßen- und Tunnelgebühren
- Gesamt: € 99,00
Campingplätze
- 13 Camping- und Stellplätze
- Gesamtpreis € 1.417,42
- Durchschnittlich € 38,28 pro Tag für 2 Personen, 1 Wohnmobil inkl. Strom, tw. Duschmarken und Kurtaxe
Öffentliche Verkehrsmittel, Seilbahn und Eintrittsgebühren (Museen)
- € 206,70
Leben (Lebensmittel, Restaurantbesuche, sonstige Einkäufe, Wäschewaschen etc.)
- Gesamt: € 1.704,15
Lehrgeld (Polizeistrafen)
- Geschwindigkeitsübertretung: € 20,00
- Übergewicht (Camper – nicht Besatzung): € 80,00
Gesamtsumme für die Frühjahrstour 2026
- € 4.211,10






Respekt und vielen Dank für den tollen Reisebericht!
Hallo Franz! Vielen herzlichen Dank für Deine Rückmeldung und dass Du uns virtuell begleitet hast. Ich freue mich auf ein Wiedersehen, bei unserem Panzer-Stammtisch. LG Othmar&Manuela
Lieber Othmar, liebe Manuela, schön, daß ihr wohlbehalten zurück seid. Willkommen Zuhause, Danke für die tollen Reiseberichte und die wunderschönen Bilder, haben eure Reise über Peppo mitverfolgt, wenn auch nicht immer kommentiert so doch mit großem Interesse, schön daß ihr wieder daheim seid, mit herzlichen Grüßen, Franz und Gerti aus Linz
Hallo Gerti&Franz! Vielen herzlichen Dank für Eure Rückmeldung und dass Ihr uns virtuell begleitet habt. LG Othmar&Manuela
Das war wieder ein super Reisebericht und tolle Bilder mit Infos
Hallo Arthur! Vielen herzlichen Dank für Deine Rückmeldung und dass Du uns virtuell begleitet hast. LG Othmar&Manuela
Toller Reisebericht! Schön, daß ihr wieder da seid!
Liebe Regina, lieber Wolfgang! Vielen herzlichen Dank für die Rückmeldung. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. LG Manuela&Othmar