Wichtige Tipps für eine reibungslose Überfahrt
Viele Traumziele sind Inseln oder aber, man nützt die Fähre auch zur Verkürzung der Reisedauer. Wer zum ersten Mal mit dem Wohnmobil auf die Fähre fährt, sollte einige Besonderheiten beachten. Mit diesem Beitrag wollen wir euch einige, vielleicht auch schon bekannte Tipps, für eine entspannte Überfahrt, vom Check-in bis zum Verlassen des Schiffs, geben.
Rechtzeitig einchecken
Die Check-in-Zeit für die Fähre variiert je nach Streckenlänge. Auf Kurzstrecken kann oft eine halbe Stunde vor Abfahrt ausreichend sein. Bei längeren Fährverbindungen solltet ihr unbedingt ein bis zwei Stunden vorher am Terminal sein. Das erspart euch viel Stress. Die meisten Reedereien bieten auch schon die Möglichkeit des online Check-in (meist schon 48 Stunden vor der geplanten Abfahrt) an.
Clever buchen und Kosten sparen
Die Preise für Fährtickets hängen sowohl von der Route, als auch von der Reisezeit und vor allem der Länge eures Wohnmobils ab. Frühzeitige Buchung und flexible Reisedaten können die Kosten deutlich senken. Achtet auf alle Fälle auf die Preisunterschiede, die je nach Tag und Saison sehr unterschiedlich sein können. Viele Reedereien bieten sowohl einen Bonus für Frühbucher, als auch für Mitglieder von Automobilclubs an.
Befahren der Fähre und Parken des Wohnmobils
Grundregel: Den Anweisungen der Mitarbeiter folgen
Beim Befahren der Fähre weist euch ein Mitarbeiter ein. Dessen Anweisungen (auch wenn er manchmal gestresst wirkt) zum Parken eures Wohnmobils sind unbedingt zu befolgen. Klappt die Seitenspiegel ein und bedenkt, dass Staufächer (Heckgarage etc.) möglicherweise nicht mehr zugänglich sind. Während der Überfahrt ist der Aufenthalt im Fahrzeug oft nicht erlaubt.
Kein Gasbetrieb auf der Fähre
Die Gasanlage im Wohnmobil muss während der Überfahrt abgestellt und der Haupthahn geschlossen sein. Bei Absorberkühlschränken ist die Kühlung meist nicht gewährleistet. Daher Achtung: Vor allem bei längeren Fährüberfahrten, solltet ihr keine verderblichen Lebensmittel mitführen.
Camping an Bord als Alternative zur Kabine
Einige Fährgesellschaften bieten Camping an Bord an, sodass ihr in eurem Wohnmobil bleiben könnt. Dies kann die Kosten für eine Kabine sparen, erlaubt aber in der Regel kein Aufstellen von Campingmöbeln.
Aufenthalt während der Überfahrt
Moderne Autofähren bieten Restaurants, Cafés, Shops und Ruhebereiche. Komfortable Schiffe verfügen oft sogar über Kino und Spielhalle, um die Zeit der Überfahrt angenehm zu gestalten.
Persönliche Gegenstände
Auf vielen Autofähren dürft ihr euch während der Überfahrt nicht im Wohnmobil aufhalten. Verläuft die Fahrt über Nacht, solltet ihr eine Kabine buchen. Es gibt aber auch die Möglichkeit sogenannte „AirLift-Sessel“ zu buchen. Packt auf alle Fälle vorab eine Tasche mit allen wichtigen Utensilien, die ihr während der Überfahrt bei euch haben möchtet (Ausweise, Dokumente, Bekleidung, Toilettenartikel, Lesestoff, evtl. Medikamente etc.). Manchmal kann es auch hilfreich sein, bei den Mobiltelefonen den Flugmodus einzustellen.
Versicherungsschutz checken
Überprüft euren Versicherungsschutz. Schäden beim Rangieren deckt meist die Vollkasko mit Einschluss von „Seerisiko“. Bei Schäden durch Feuer oder Sturm greift die Teilkasko mit entsprechendem Einschluss.
Fazit
Mit der richtigen Vorbereitung wird die Fährüberfahrt mit Wohnmobil zum entspannten Teil eurer Reise. Wir hoffen, unsere Tipps helfen euch um unbesorgt in See zu stechen und die Vorfreude auf euer Urlaubsziel zu genießen.




